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Die lippische Regierung

Der Landesverband Lippe

Der Landesverband Lippe (LVL) ist ein höherer Kommunalverband im Landesteil Lippe. Im Jahre 1949 ist der Landesverband Lippe aufgrund der Lippischen Punktationen entstanden und hat bis heute bestand. Der Verwaltungssitz des Landesverband Lippe ist das Weserrenaissance Schloss Brake in Lemgo.

 

Nach den Wirren des Zweiten Weltkrieg wurde Deutschland komplett neu gegliedert, und der Freistaat Lippe musste seine Selbständigkeit leider aufgeben. Im Jahre 1947 trat Lippe dem im Jahre zuvor gegründeten Land Nordrhein-Westfalen bei. Teil der damaligen Beitrittsvereinbarungen war die Gründung des Landesverbandes Lippe, um eine sinnvolle Verwaltung des ehemaligen fürstlichen Vermögens (seit 1919 Landesvermögen) zu gewährleisten.

 

Der Landesverband Lippe ist für das gesamte Gebiet des ehemaligen Freistaates Lippe zuständig und deckt damit einen Teilbereich des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe ab.

 

Bis heute ist der Landesverband zuständig für ca. 15.800 Hektar Forstflächen/Waldflächen, gut 3.400 Hektar Landwirtschaftsflächen sowie zahlreiche Kulturdenkmäler (Burgen, Schlösser, Mühlen, Denkmäler und weitere Gebäude) und Naturschutzgebiete.

 

Der Landesverband betreibt und unterhält unter anderem folgende Einrichtungen:

 

* Landestheater Detmold in Detmold

* Lippische Landesbibliothek Detmold

* Lippisches Landesmuseum in Detmold

* Kulturagentur des Landesverbandes Lippe in Lemgo

* Archäologisches Freilichtmuseum Oerlinghausen

* Naturschutzgebiet Externsteine

* Naturschutzgebiet Norderteich

* Hermannsdenkmal

* Staatsbad Salzuflen  (Seit 2003 ist die Stadt Bad Salzuflen alleinige Gesellschafterin der Staatsbad Salzuflen GmbH)

* Staatsbad Meinberg

* Weserrenaissance-Museum Schloss Brake in Lemgo

* Wald- und Forstmuseum Heidelbeck in Kalletal

 

Verbandsvorsteher:

 

* 1949–1952 Heinrich Drake (parteilos, 1906–1933 SPD)

* 1952–1956 Albrecht Gehring (CDU)

* 1956–1966 Heinrich Drake

* 1966–1972 Arnold Ebert (SPD)

* 1972–1999 Helmut Holländer (SPD)

* 1999–2008 Joachim Bünemann (SPD)

* 2006–2008 als Stellvertreter amtierend Hans-Joachim Niehage (CDU)

* 2008–2010 Andreas Kasper (CDU)

* 2010 Klaus Stein (kommissarisch)

* seit Mai 2011 Anke Peithmann